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29.05.2017, 13:42 Uhr
Nach dem Branntweinmonopol: Herausforderungen annehmen, Chancen nutzen
Die CDU-Bundestagsabgeordneten Kordula Kovac und Armin Schuster ermutigen zu neuen Wegen.
Diskussionsveranstaltung der Bundestagsabgeordneten Kovac und Schuster in Staufen-Wettelbrunn

Die Zukunft nach dem Wegfall des Branntweinmonopols offensiv zu gestalten – dazu riefen die Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für Weinbau und Sonderkulturen, Kordula Kovac, sowie der Abgeordnete für den Wahlkreis Lörrach-Müllheim, Armin Schuster, am Samstag, 27. Mai, auf.

Kovac und Schuster hatten zur öffentlichen Informations- und Diskussionsveranstaltung 'Das Brennereiwesen nach dem Wegfall des Branntweinmonopols. Weichenstellungen in die Zukunft' in das Weingut und Strauße Wolfgang Löffler nach Staufen-Wettelbrunn eingeladen.

Unterstützt wurden die beiden Bundestagsageordneten in ihrer Ermutigung von den eingeladenen Referenten Werner Albrecht aus dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft und Jürgen Friz von der Staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau Weinsberg. Sie riefen die circa 20 anwesenden Winzer und Brenner dazu auf, den unabwendbaren Strukturwandel zu gestalten, sich etwa zu spezialisieren oder sich zum Beispiel in Genossenschaften oder Verkaufsvereinen zusammenzuschließen beziehungsweise unter einer gemeinsamen regionalen Marke zu vermarkten.

„Die Brennereien und die vielen Streuobstwiesen sind ein prägender Faktor unserer Region. Unsere Brennerinnen und Brenner übernehmen einen wichtigen Beitrag für den Erhalt unserer Kulturlandschaft. Daher stehen mein Kollege Armin Schuster und ich an Ihrer Seite und werden uns dafür einsetzen, dass die Tradition der Klein- und Obstbrenner auch unter den neuen Umständen fortgesetzt wird“, wandte sich Kovac an die anwesenden Gäste.

Angesprochen auf Maßnahmen zur Kompensation der Frostschäden verwiesen die Abgeordneten auf einen von Kovac und Alois Gerig, Vorsitzender des Ausschusses für Ernährung und Landwirtschaft, eingereichten Antrag in der baden-württembergischen Landesgruppe. Darin beantragen sie, in das CDU-Wahlprogramm das Vorhaben aufzunehmen, die steuerliche Tarifglättung zu einem wirksamen Instrument der betrieblichen Risikovorsorge weiterzuentwickeln und zu entfristen. Dieser Antrag soll in der für Montag anberaumten Sitzung der baden-württembergischen Landesgruppe angenommen und sogleich dem Chef des Bundeskanzleramtes, Peter Altmaier, überreicht werden.

Am Nachmittag fand dann eine weitere Veranstaltung mit Albrecht und Friz zum Thema in Nordrach statt. In der Hansjakob-Halle begrüßte Kovac gemeinsam mit dem Bürgermeister Carsten Erhardt rund 50 interessierte Gäste. "Die Ortenau ist eine Hochburg des Brennereiwesens in Deutschland, und die Gemeinde Nordrach ist ein tolles Beispiel dafür, wie sich diese Tradition vermarkten lässt", so Kovac. Seit dem Jahr 2009 entwickelt die Gemeinde unter dem Slogan 'Nordrach schmeckt' eine neue Ausrichtung in der Vermarktung von regionalen Lebensmitteln. In den letzten Jahren entstanden viele Initiativen, wie z.B. der Obstbrennertag, der Obstbrennerweg, der Heilkräutergarten, der Brennhislitag oder Wilde-Wanderung.

Informationen zum Thema finden Sie hier:
 

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