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Neuigkeiten
02.06.2017, 10:14 Uhr
Nachsorgekliniken diskutieren familienorientierte Reha im Bundesgesundheitsministerium
Kovac initiiert Treffen mit Staatssekretärin Widmann-Mauz
Annette Widmann-Mauz, Parlamentarische Staatssekretärin im BMG (rechts), und die CDU-Bundestagsabgeordnete Kordula Kovac (Mitte) im Gespräch mit Direktoren von Nachsorgekliniken aus ganz Deutschland.
Am Donnerstag, 1. Juni, sind Vertreter der Nachsorgekliniken aus ganz Deutschland mit der Parlamentarischen Staatssekretärin im Bundesgesundheitsministerium, Annette Widmann-Mauz (CDU), auf Initiative der südbadischen CDU-Bundestagsabgeordneten Kordula Kovac zu einem Informationsgespräch zusammengekommen. Das Treffen erfolgte im Bundesministerium für Gesundheit (BMG) in Berlin.
 
Teilgenommen haben die Nachsorgeklinik Tannheim, die Rehabilitationsklinik Katharinenhöhe, die Syltklinik Wennigstedt, die Klinik Bad Oexen und die Kinderkrebsnachsorgeklinik Berlin-Brandenburg.
Diskutiert wurde unter anderem über die familienorientierte Rehabilitation unter dem Aspekt, dass sie häufig nur eine sogenannte 'Kann-Leistung' ist. Bei diesen Leistungen steht die Kosten-Übernahme im Ermessen der Versicherungsträger, also der Renten- und Krankenkassen. Die Bewilligungen von solchen Leistungen fallen dann teilweise sehr unterschiedlich aus.
 
Auch über die Pflegesätze und steigenden Anforderungen an Kliniken wurde gesprochen. Alle Nachsorgekliniken seien auf Spenden dringend angewiesen, hieß es. Der medizinische Fortschritt habe Heilungschancen verbessert, aber auch viele Krankheitsverläufe teurer gemacht.
 
Kovac zeigte sich über den fachlichen Austausch beeindruckt: „Die familienorientierten Nachsorgekliniken berücksichtigen besonders, dass schwere Krankheiten die gesamte Familie belasten. Deshalb werden zusammen mit den schwer erkrankten Kindern auch die Eltern und Geschwister aufgenommen und behandelt. Was diese Kliniken und ihre Mitarbeiter dadurch leisten, verdient höchsten Respekt.“
 
Nachsorgekliniken haben einen ganzheitlichen Ansatz und verfolgen sowohl die medizinische als auch die psychosoziale Rehabilitation ihrer Patienten. In den meisten Fällen handelt es sich um Familien mit krebs-, herz- und mukoviszidosekranken Kindern und Jugendlichen.