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Neuigkeiten
11.07.2017, 11:47 Uhr
Kovac informiert sich vor Ort über Handyempfang in Hornberg
„Hier lasse ich nicht locker“
Erich Fuhrer, Kordula Kovac MdB und Gottfried Bühler vor dem BOS-Mast in Hornberg-Reichenbach

Am Montag, 10. Juli, machte sich die Wolfacher Bundestagsabgeordnete Kordula Kovac (CDU) persönlich einen Eindruck vom mangelhaften Handyempfang in Hornberg. Gemeinsam mit Erich Fuhrer, dem Vorsitzenden der CDU Hornberg, und Reichenbachs Ortsvorsteher Gottfried Bühler informierte sich Kovac vor Ort am BOS-Sendemast in Hornberg-Reichenbach.

Der Termin war zustande gekommen, nachdem Kovac aus dem baden-württembergischen Innenministerium erfahren hatte, dass insbesondere in „entlegeneren Gebieten die Mitnutzung vorhandener Standorte des Digitalfunks der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) durch private Mobilfunktreiber einen Lösungsansatz darstellen“ könne. In dem Schreiben, das Kovac erhalten hatte, hieß es jedoch weiter, dass Mobilfunkanbieter aufgrund von Wirtschaftlichkeitserwägungen teilweise nicht bereit seien, die Standorte mitzunutzen.

„Handyempfang, die Möglichkeit, Notrufe abzusetzen und natürlich auch schnelles Internet sind für den ländlichen Raum überlebenswichtig“, so Kovac, die Mitglied des Bundestagsausschusses für Ernährung und Landwirtschaft und damit auch zuständig für ländliche Räume ist. „Ich lasse nicht locker, mich dafür einzusetzen“, versprach Kovac. „Handyempfang kann überlebenswichtig sein – zum Beispiel bei Unfällen im Wald oder auf der Straße. Hier müssen wir Lösungen finden!“

Zustimmung erhielt Kovac von Gottfried Bühler und Erich Fuhrer. Letzterer wies auf die digitale Erreichbarkeit als notwendige Voraussetzung hin, den ländlichen Raum als Wohnort attraktiv zu halten: „Unternehmen und Arbeitnehmer wandern ansonsten noch stärker in die Ballungsräume ab. Manche Wohnungsnot in den Städten bestünde nicht, wenn der ländliche Raum neben den vorhandenen Arbeitsplätzen auch attraktive Wohnbedingungen anbieten würde.“

BOS steht für ‚Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben‘, darunter fallen etwa die Polizei und die Feuerwehr. Sie verfügen über ein eigenes Digitalfunknetz. Derzeit sind 96 Prozent der Fläche Baden-Württembergs damit abgedeckt, wie Kovac aus dem Innenministerium erfuhr.