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Neuigkeiten
29.08.2017, 18:36 Uhr
Hebammenarbeit und Handwerksqualität
Kordula Kovac und CDA-Kreisvorsitzender Gottfried Schmidt zu Besuch bei Drechslerei Schnee in Denkingen
Bernhard Schnee, Kordula Kovac MdB und CDA-Kreisvorsitzender Gottfried Schmidt (v.l.n.r.)

Die Wolfacher Bundestagsabgeordnete Kordula Kovac (CDU) informierte sich gemeinsam mit dem Vorsitzenden der CDA Schwarzwald-Baar-Kreis, Gottfried Schmidt, bei der Drechslerei Josef Anton Schnee GmbH in Denkingen über die Produktion von Hörrohren für die Geburtsdiagnostik. Die Hörrohre der Firma Schnee sind weltweit anerkannte Produkte der Medizintechnik. Sie werden von Hebammen und Gynäkologen verwendet.

Kovac, Listenabgeordnete für den Bundestagswahlkreis Schwarzwald-Baar/Oberes Kinzigtal, besuchte die Drechslerei im Zusammenhang mit ihrem Engagement für die Versorgung mit Hebammen im ländlichen Raum und aus Begeisterung für die Arbeit der zahlreichen mittelständischen handwerklichen Betriebe in Südbaden. „Die Firma Schnee mit ihrer Herstellung von Hörrohren ist ein weiteres Beispiel für die vielen Tüftler in Baden-Württemberg, ohne die unser Land nicht so gut wäre, wie es ist“, so Kovac. Zahlreiche Hebammen berichteten ihr von den Vorzügen und der einmaligen Qualität des Hörrohres. Kovac ist erste Vorsitzende des von ihr mitbegründeten Vereins ‚Netzwerk für Familien und Hebammen Ortenau e.V.‘.

Bernhard und Nobert Schnee sind sich der Verantwortung bei der Herstellung der Hörrohre bewusst: „Wir sind stolz darauf, ein Produkt anzufertigen, das dem neuen menschlichen Leben zu Diensten ist“, so Bernhard Schnee, der die Drechslerei in zweiter Generation gemeinsam mit seinem Bruder Norbert führt.

Die ursprüngliche Idee für das Hörrohr stammt von einem französischen Arzt aus dem 18. Jahrhundert. Josef Anton Schnee, der Gründer der Firma Schnee, verfeinerte das Rohr handwerklich so weit, dass es aus der heutigen Arbeit von Hebammen und Gynäkologen trotz aller elektronischen Geräte nicht mehr wegzudenken ist. Die Funktionsweise beruht auf der Leitfähigkeit des Rohres selbst sowie auf der Größe und der Relation von Schallbecher und Hörmuschel zueinander. Das Hörrohr wird in einem Stück gefertigt.

„Die Qualitätskontrolle durch unseren Vater war hart, aber der Einsatz hat sich gelohnt“, so Bernhard Schnee. Mit der derzeitigen Auftragslage sei die Firma sehr zufrieden. 

1932 gründete Josef Anton Schnee die gleichnamige Drechslerei. Neben dem Hörrohr werden weitere Produkte der Medizintechnik sowie für die Veterinärsmedizin angefertigt. Für die Produktion werden heimische Hölzer, vorwiegend Buche, Kirsche und Esche verwendet.