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13.07.2015, 10:03 Uhr
Bundesrat stimmt Änderung des Weingesetzes zu
Einstimmigkeit über Neuanbauflächen für Reben
Der Bundesrat hat in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause der bereits vom Bundestag verabschiedeten Änderung des Weingesetzes einstimmig zugestimmt.
Nach schwierigen Verhandlungen konnte so nun eine sachgerechte Entscheidung gefunden werden: Die Neuanbaufläche für Reben wird auf 0,3% beschränkt, der Steillagenanbau priorisiert und das Zulassungsverfahren einstufig gestaltet. Den kleineren Weinanbaugebieten wurde zudem zugesichert, mindestens 5 Hektar pro Jahr neubepflanzen zu dürfen.
„Dieser Kompromiss erlaubt uns einerseits die Qualität des deutschen Weines zu sichern und andererseits ebenso moderates und nachhaltiges Wachstum zu gewährleisten“, so die Weinbaupolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Kordula Kovac.
Kovac zeigte sich erleichtert über die Verabschiedung dieses aus Sicht der Bundesregierung ausgewogenen Gesetzes. „Wenn es um guten deutschen Wein geht, sind wir uns schlussendlich also doch einig.“