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25.11.2015, 09:48 Uhr
Boxweltmeister Arthur Abraham trainiert mit jugendlichen Flüchtlingen
Kordula Kovac initiierte das Training
Kordula Kovac und Arthur Abraham zusammen mit den Jugendlichen
Noch am 21. November 2015 stand Arthur Abraham mit Martin Murray im Ring und konnte in Hannover seinen Weltmeistertitel gegen den Herausforderer aus England erfolgreich verteidigen. Drei Tage später stand ‚King Arthur‘ wieder im Ring. Diesmal jedoch nicht mit einem Gegner, sondern mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen. Insgesamt 40 Jugendliche aus verschiedenen Ländern nahmen die Möglichkeit wahr, mit dem amtierenden WBO-Weltmeister trainieren zu können. Betreut werden die Jugendlichen, die ohne ihre Eltern sind, derzeit vom Verein Lebensnah e.V. in Berlin.

Kordula Kovac hatte die Veranstaltung organisiert und trat als Schirmherrin auf. Unterstützt wurden Arthur Abraham und Kordula Kovac dabei durch ‚Das Handwerk‘ und von adidas, die gemeinsam die Sportausrüstung und weitere Give-Aways zur Verfügung stellten. Unter dem Motto ‚Integration fördern, Gewalt verhindern, Brücken bauen‘ trainierten und lachten die Jugendlichen gemeinsam mit dem Sportler in der Max-Schmeling-Gym in der Nähe des Olympiastadions in Berlin. Höhepunkt waren die abschließenden Showkämpfe gegen den Weltmeister.

Kordula Kovac zeigte sich tief beeindruckt von der Veranstaltung: „Es ist einfach toll miterleben zu können, wie der Sport als Mittel der Völkerverständigung Brücken baut, wo selbst Worte manchmal nicht mehr weiterhelfen. Ich danke Arthur dafür, dass er sich spontan bereit erklärt hat, hier zu helfen. Er ist selbst Integrationsvorbild und als solches ungemein inspirierend für die Kinder und Jugendliche, die heute hier dabei waren“. Neben Kordula Kovac waren auch weitere Politikgrößen zu dem Boxtraining gekommen.

Bundestagspräsidentin a.D. Prof. Dr. Rita Süssmuth nahm ebenso teil wie die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Gesundheit, Frau Ingrid Fischbach. Alle fanden lobende Worte für die Veranstaltung: „Man muss nah dran sein, um es zu verstehen“, so Süssmuth.

Die Jugendlichen selbst waren mit Feuereifer beim Training dabei. Selbst fünf junge Frauen ließen es sich nicht nehmen, die Sportart auszuprobieren. Kordula Kovac selbst möchte die Zusammenarbeit mit den Jugendlichen in Kooperation mit dem Zentralverband des Deutschen Handwerks fortsetzen. „Unser Ziel ist es, den Jugendlichen Ausbildungsplätze zu vermitteln. Ich bin zuversichtlich, dass wir hierzu heute zukunftsweisende Kontakte knüpfen konnten“, so Kordula Kovac.