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15.02.2016, 09:15 Uhr
CDA-Veranstaltung am Ascherdonnerstag
 "Verändert sich Deutschland?" 
Foto ( von links ): CDA-Vorsitzender des Schwarzwald-Baar-Kreises Gottfried Schmidt, CDU-Landtagsabgeordneter Karl Rombach aus Schonach und Kordula Kovac, südbadische CDU-Bundestagsabgeordnete aus Wolfach.
Am diesjährigen Ascherdonnerstag fand die traditionelle Veranstaltung der Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) des Schwarzwald-Baar-Kreises zum wiederholten Male  in Villingen-Schwenningen statt.  „Verändert sich Deutschland?“ lautete das diesjährige Thema, mit dem der CDA-Vorsitzende Gottfried Schmidt die Reihe der traditionellen Ascherdonnerstag-Veranstaltungen fortsetzte. Referent war der CDU-Landtagsabgeordnete Karl Rombach, der am 13. März 2016 erneut bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg kandidiert.

Zahlreiche Mitglieder und Freunde der CDA und der CDU  waren zu diesem spannenden Vortrags- und Diskussionsabend gekommen. Der CDA-Kreisvorsitzende konnte neben dem Referenten Karl Rombach MdL auch den Geschäftsführer der AOK Klaus Herrmann, die südbadische CDU-Bundestagsabgeordnete und Mitglied im baden-württembergischen Landesvorstand Kordula Kovac, Kreis- und Kommunalpolitiker, CDA -, CDU- und Junge Unions-Mitglieder und Freunde begrüßen. Vor den Ausführungen von Karl Rombach hatte Klaus Herrmann als Geschäftsführer der gastgebenden regionalen AOK einige für das Unternehmen erfreuliche Entwicklungen aufgezeigt. Kordula Kovac, Mitglied im Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft, betonte in einem Grußwort die besonders im Bereich der Landwirtschaft  gute Zusammenarbeit mit dem Referenten Karl Rombach und wünschte ihm  ein erneut gutes Ergebnis bei der Landtagswahl.

Gottfried Schmidt leitete sodann in das Vortragsthema „Verändert sich Deutschland?“ über und beantwortete diese Frage mit einem klaren „Ja!“. Deutschland habe bereits begonnen, sich zu verändern. 

Danach galt die ungeteilte Aufmerksamkeit dem Referenten Karl Rombach, der sich in seinen lebhaften Ausführungen dem Thema des Abends „Verändert sich Deutschland?“ widmete, es aber auch nicht versäumte, um Unterstützung für seine Wiederwahl bei der bevorstehenden Landtagswahl zu werben. Bei seiner Rede vor den gut 40 Gästen stand erwartungsgemäß die Flüchtlingskrise im Mittelpunkt. Man dürfe aber auch andere Themen nicht aus den Augen verlieren und müsse die Gesamtheit sehen. Die noch vorhandene Euro-Krise, die Energiewende, Baden-Württembergs Exportstärke im Rahmen des globalen Wirtschaftsgeschehens, der demographische Wandel und die Stärkung der Familie und Probleme des Ländlichen Raums und der Landwirtschaft seien einige der Themen, die es zu bewältigen gelte, „wobei die Sonntagsreden mit der Werktagsarbeit übereinstimmen müssen.“

Bei den Bereichen Zuwanderung und Asyl vertrat Karl Rombach den Standpunkt: „Wer in Not ist, muss Hilfe erfahren! Wer jedoch unsere Werte und Rechtsordnung nicht beachtet und lebt, dem sage ich, dass er auf schnellstem Wege in seine Heimat zurückkehren soll. Wir können in Deutschland nicht alle Armutsprobleme der Welt lösen. Wer kein Bleiberecht hat, muss schnell zurück“. Karl Rombach betonte am Ende seiner Ausführungen, die Politik müsse die Sorgen und Ängste der Bevölkerung vor einem nicht verkraftbaren Flüchtlingszuzug, vor einer Überfremdung und Islamisierung und vor sozialen Schieflagen ernst nehmen. 

Dem Referat folgte eine von Gottfried Schmidt moderierte sehr intensive, teils hitzige Diskussion. Bei der Flüchtlingspolitik stand die Eindämmung der Schlepperbanden und der in diesem Zusammenhang beschlossene NATO-Einsatz im Mittelmeer, das Verhalten des bayrischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer sowie die unbefriedigende Registrierung von Flüchtlingen im Vordergrund. „Die Zusammenarbeit von Land und Bund mit dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) ist nicht gut und dringend verbesserungswürdig“ unterstrich Kordula Kovac ihre eigenen gemachten Erfahrungen. Weitere Diskussionsthemen, welche die Gäste besonders bewegten, waren Schule und Bildung, Sozialer Wohnungsbau, Beibehaltung der Selbständigkeit der Kinderkrankenpflege und die Krankenhaussituation besonders im Personalbereich, Umgang mit der AfD, paritätische Krankenkassen-Finanzierung durch Arbeitnehmer und Arbeitgeber und der Soziale Wohnungsbau. Hier mahnte Gottfried Schmidt, die sozial schwachen Mitglieder unserer Gesellschaft nicht zu vergessen und keinen Keil zwischen sie und Flüchtlinge zu treiben.

Als Dank für seinen engagierten Vortrag erhielt Karl Rombach am Ende der Veranstaltung von Gottfried Schmidt ein hölzernes Hörrohr überreicht, mit denen die Hebammen die Herztöne von ungeborenen Kindern überwachen. „Es eignet sich aber auch für Politiker, damit sie die Sorgen der Bürger besser hören und darauf  eingehen können. Hölzerne Hörrohre sollten zur Grundausstattung aller Volksvertreter gehören“ betonte Gottfried Schmidt und bescheinigte aber dem CDU-Landtagsabgeordneten, nahe am Bürger zu sein. 

Den Vortrags- und Diskussionsabend beendete der CDA-Vorsitzende Gottfried Schmidt mit Dankesworten an den Referenten Karl Rombach MdL, an die Bundestagsabgeordnete Kordula Kovac, die ihre Verehrung für Bundeskanzlerin Angela Merkel betont hatte, an den gastgebenden AOK-Geschäftsführer Klaus Herrmann und an alle engagierten Diskutanten und Teilnehmer des wiederum gelungenen „Ascherdonnerstags“.