Neuigkeiten

14.09.2016, 10:00 Uhr
Klausurtagung der AG Ernährung und Landwirtschaft
Landwirtschaftsexperten der CDU/CSU-Bundestagsfraktion treffen sich in Neuhardenberg 
Am Sonntag, 4. September, startete die zweitägige Klausurtagung der CDU/CSU-AG Ernährung und Landwirtschaft im brandenburgischen Neuhardenberg im Oderbruch. Umgeben von der vornehmen preußischen Eleganz des denkmalgeschützten Schlosses diskutierten Kordula Kovac und ihre Ausschusskollegen über die Zukunft der Gemeinsamen EU-Agrarpolitik und aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen im Agrarbereich. Auch Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt war zugegen und konnte seinen Fraktionskollegen persönlich Rede und Antwort stehen.

Den Abschluss fand die Klausurtagung am Montag mit einem Ausflug in die nähere Umgebung. Die Bundestagsabgeordneten besuchten zunächst die Gedenkstätte Seelower Höhen. Sie erinnert an die größte Schlacht des Zweiten Weltkrieges auf deutschem Boden. Hier standen sich im Frühjahr 1945 hunderttausende Soldaten, 14000 Geschütze, 5000 gepanzerte Fahrzeuge und die gleiche Anzahl an Flugzeugen gegenüber. Mehr als 100000 Soldaten unterschiedlicher Nationen starben im Winter und Frühjahr bei den Kämpfen. Kordula Kovac zeigte sich tief bewegt: „Gedenkstätten wie die ‚Seelower Höhen‘ sind nicht nur ein Ort der Vergangenheit, sondern auch der Zukunft. Denn nur wer sich erinnert, kann aus den Fehlern der Vergangenheit lernen.“

Weiter ging es dann für die Abgeordneten zum Dorfgut Friedersdorf. Ausschusskollege Hans-Georg von der Marwitz hat sich hier mit seiner Familie nach der Wende der auf dem früheren Grundbesitz seiner Vorfahren eine neue Existenz aufgebaut – und dem alten Gut damit neues Leben eingehaucht. Aus dem Kornspeicher machte von Marwitz Museum, Galerie, Ausstellungsraum, ein Haus der Begegnungen und eine sowohl regional, als auch überregional wichtige Kultureinrichtung. Heute beherbergt das Gut zudem ein Wirtshaus und einen Hofladen. Von Marwitz selbst ist Landwirt. Kordula Kovac war beeindruckt, mit wie viel Engagement sich Marwitz für die Region einsetzt: „Was Hans-Georg von der Marwitz und seine Frau hier geleistet haben und leisten, ist enorm. Sie haben als Rückkehrer Verantwortung übernommen, nicht nur für ihr Eigentum, sondern auch darüber hinaus. Es ist meine erste Reise ins Oderbruch und ich werde wiederkommen!“