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25.01.2017, 13:21 Uhr
Zeitumstellung auf dem Prüfstand
Kordula Kovac begrüßt CDU/CSU-Initiative

Vor dem Hintergrund jahrelanger Diskussionen um die Vor- und Nachteile der Zeitumstellungen von Sommer- und Winterzeit fordert nun die CDU/CSU- Bundestagsfraktion die EU-Kommission auf, einen Vorschlag zur Änderung der Richtlinie 2000/84 EG zur Regelung der Sommerzeit vorzulegen. Die Regelung ist für alle EU-Mitgliedsstaaten verbindlich und auf unbegrenzte Dauer festgeschrieben. Ziel soll die Abschaffung der Zeitumstellung und gleichzeitig eine Neuregelung für ein weiterhin dauerhaftes einheitliches Zeitregime in Europa sein. 

Eine zuletzt vom Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag (TAB) durchgeführte Untersuchung kam zu keinem klaren Ergebnis. Es wurde allerdings festgehalten, dass Energieeinsparungen allenfalls minimal ausfallen, ein gesamtwirtschaftlicher Nutzen durch die Zeitumstellung nicht nachzuweisen ist und dass der Anpassungsprozess an die Zeitumstellung manchen Menschen gesundheitliche Probleme bereitet. Seit 2007 wurde keine offizielle Bewertung der Auswirkungen der Zeitumstellung durch die EU- Kommission mehr vorgenommen. Deshalb fordert die CDU/CSU-Bundestagsfraktion die EU-Kommission auf, einen Vorschlag zur Änderung der derzeit gültigen EU- Richtlinie vorzulegen. Seit der Einführung der Zeitumstellung gibt es sehr unterschiedliche Ansichten, kontroverse Diskussionen und Petitionen an den Deutschen Bundestag zur Abschaffung der Zeitumstellung.

Die südbadische CDU-Bundestagsabgeordnete Kordula Kovac begrüßt die CDU/CSU-Initiative. „In meinen zahlreichen Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern bin ich immer wieder auf die Zeitumstellung angesprochen worden, auf ihren nicht objektivierbaren Nutzen und auf manche Nachteile. Auch ich würde mich freuen, wenn es zu einer Abschaffung der Zeitumstellung käme“, bekräftigte die Bundestagsabgeordnete ihren persönlichen Standpunkt.