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04.05.2017, 17:21 Uhr
Eine 'Erdbeerkönigin' für die Königin der Sommerfrüchte
Kordula Kovac will neue badische Hoheit küren
Martin Ziegler, Kordula Kovac, Franz-Josef Müller, Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch MdL, Wendelin Obrecht (v.l.n.r.) mit den ersten süßen Früchten des Jahres.

Wohl keine andere Frucht schmeckt so sehr nach Sommer: wenn die Erdbeeren hierzulande reif sind, hat die warme Jahreszeit endlich begonnen. Die Erdbeere ist die Königin unter den Sommerfrüchten. Was läge also näher, als eine Erdbeerkönigin zu küren? „Ich möchte mit der Wahl der badischen Erdbeerkönigin auf die tolle Arbeit unserer Obstbauern aufmerksam machen. Unsere Obst- und Gemüsebauern produzieren Lebensmittel, die schmecken und gesund sind“, sagte Kordula Kovac, die als einzige CDU-Bundestagsabgeordnete für Südbaden im Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft sitzt.

Als Sprecherin für Wein- und Sonderkulturen ist Kovac in ihrer Fraktion für den Obstbau zuständig und ließ es sich nicht nehmen, die baden-württembergische Erdbeersaison 2017 auf dem Zieglerhof am Donnerstag zu eröffnen. Bei dem gemeinsamen Termin fand sie sogleich in Friedlinde Gurr-Hirsch (CDU), Staatssekretärin im Ministerium für ländlichen Raum und Verbraucherschutz, und Franz-Josef Müller, Vorsitzender des Landesverbandes Erwerbsobstbau Baden-Württemberg, Mitstreiter für ihre Idee der badischen Erdbeerkönigin. Der Landesverband Erwerbsobstbau wird sich um das nötige Bewerbungsprozedere kümmern. Gurr-Hirsch erklärte sich bereit, in der Jury zu sitzen, die die badische Erdbeerkönigin küren wird. „Die neue badische Hoheit soll noch in dieser Saison gekürt werden“, sagte Kovac, die sich über den Zuspruch freute und für das Vorhaben 1000 Euro spendete.

Etwa 15 Prozent der baden-württembergischen Erdbeeren stammen aus der Ortenau. „Wer Obst und Gemüse aus der Region kauft, kauft garantiert richtig! Neben der hohen Qualität ist auch die Saisonalität ein wichtiger Vorteil: saisonale Produkte werden umweltschonender angebaut, weil sie mit der Wärme und dem Licht gedeihen, das die Jahreszeit ihnen natürlicherweise bietet. Auch die kurzen Transportwege sind ein Plus für Frische und Umwelt“, sagte Kovac.

Anders als der Wein- und Obstbau, sind die Erdbeeren durch den Folientunnelanbau von den Frostschäden der vergangenen Wochen nur wenig betroffen.