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12.11.2014, 14:50 Uhr
Kordula Kovac trifft die Deutsche Weinkönigin
Parlamentarischer Abend bei Deutschen Raiffeisenverband
Der Veranstaltungsort könnte prominenter nicht sein: Direkt neben dem Brandenburger Tor am Pariser Platz fand der Parlamentarische Abend des Deutschen Raiffeisenverbandes (DRV) statt. Erschienen waren zahlreiche Bundestagsabgeordnete sowie Verantwortliche aus Wirtschaft und Verbänden.

Auch Kordula Kovac (CDU) war der Einladung in ihrer Funktion als weinbaupolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion gerne gefolgt. Nach der Eröffnung durch den Präsidenten des DRV, Manfred Nüssel, traf Kovac mit dem Bundesminister für Landwirtschaft, Christian Schmidt (CSU) und der amtierenden Deutschen Weinkönigin Janina Huhn.

„Die deutschen Winzer- und Weingärtnergenossenschaften stehen seit Jahren für
herausragende Weinqualität und nachhaltige Produktion. Dies unterstreichen nicht zuletzt die zahlreichen nationalen und internationalen Auszeichnungen“, betonte Bundesminister Christian Schmidt in seinem Grußwort.

Stellvertretend für die ausgezeichneten Genossenschaften präsentierte die Jungwinzervereinigung des Jahres 2014/2015, “CreatiWi” der Alde Gott Winzer eG, ihren ersten Wein: Einen trockenen Spätburgunder des Jahrgangs 2012. Bei der Verleihung des Bundesehrenpreises Ende Oktober in Mainz wurden zudem die Oberkircher Winzer und die Vier Jahreszeiten Winzer eG mit dem Bundesehrenpreis in Bronze prämiert Der Bundesehrenpreis in Silber für Deutschlands beste Sekterzeuger überreichte BMEL-Staatssekretär Peter Bleser (CDU) ebenfalls an eine Genossenschaft: Die Winzergenossenschaft Edenkoben aus der Pfalz.

DRV-Präsidiumsmitglied und Vorstandsvorsitzender der WZG Möglingen, Dieter Weidmann, zog eine erste Bilanz der diesjährigen Weinlese. Sie stellte die Erzeuger und ihre Winzergenossenschaften vor besonders schwierige Herausforderungen. „Erneut wurden nur unterdurchschnittliche Mengen in die Keller eingelagert. Die in allen Anbaugebieten ungünstige Witterung machte die Lese für alle Beteiligten zu einem Kraftakt. Dabei profitierten die Winzer- und Weingärtnergenossenschaften von ihren großen Aufnahme- und Verarbeitungskapazitäten. Die Verbraucher dürfen sich erneut auf gute Weinqualitäten freuen“, führte Weidmann aus.

Das vermehrte Auftreten der Kirschessigfliege sei ein Problem, dass angegangen werden müsse. Kordula Kovac hatte die Problematik bereits bei einem ersten Fachgespräch Anfang Oktober in Oberkirch erörtern lassen. Sie brachte das Thema in den Ernährungs- und Landwirtschaftsausschuss des Deutschen Bundestages ein, mit der Folge, dass Ende November ein runder Tisch im BMEL mit dem Bundesminister stattfinden wird.

Der DRV vertritt die Interessen der genossenschaftlich organisierten Unternehmen der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft. Als wichtiges Glied der Wertschöpfungskette Lebensmittel erzielen die 2.385 DRV-Mitgliedsunternehmen im Agrarhandel und in der Verarbeitung von Agrarerzeugnissen mit rund 82.000 Mitarbeitern einen Umsatz von 67,5 Mrd. Euro. Landwirte, Gärtner und Winzer sind die Mitglieder und damit Eigentümer der Genossenschaften.