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Neuigkeiten
10.02.2015, 10:12 Uhr
Internationale Grünen Woche - Kordula Kovac besuchte die heimischen Aussteller
Kritik an Landesregierung: Baden-Württemberg immer weniger vertreten
Internationale Grüne Woche 2015
Beim Blumenhallenempfang des Zentralverbandes Gartenbau e.V. mit der Ausschussvorsitzenden Gitta Connemann MdB (r.).

Die Internationale Grüne Woche (IGW) ist für Kordula Kovac und ihre Kollegen aus dem Bundestagsausschuss für Ernährung und Landwirtschaft eine der wichtigsten Terminblöcke des Jahres. Nach der Eröffnung durch Bundesminister Christian Schmidt fand der Empfang für die ausländischen Gäste statt. Kordula Kovac kam während der Veranstaltung in Kontakt mit dem Vizeagrarminister aus Japan, mit dem sie sich bzgl. der Probleme im Wein- und Obstbau verursacht durch die Kirschessigfliege austauschte und weiteren Informationsaustausch verabredete.

Am darauf folgenden Tag stand der Messerundgang mit der CDU/CSU-Arbeitsgruppe für Ernährung und Landwirtschaft auf dem Programm. Erste Station war ein Besuch beim Zentralverband Gartenbau (ZGB), der tolle Aktionen rund um den Apfel präsentierte mit extra Rezepten zum Kochen und Backen rund um den Apfel. Neben einer Apfelverkostung soll der Verbraucher mit verschiedenen Aktionen und entsprechenden Diskussionsrunden für dieses wichtige Thema sensibilisiert werden. Der deutsche Apfel sei nicht nur das Lieblingsobst der Deutschen, sondern zudem ein wichtiger wirtschaftlicher Faktor für die Branche, so ZVG-Präsident Jürgen Mertz.

Ein spezielles Interesse hatte Kordula Kovac am Besuch der baden-württembergischen Stände. Das Bundesland präsentierte den Messebesuchern landestypische Speisen und Getränke. Von Maultaschen über Spätzle oder herzhaften Schwarzwälder Schinken bis hin zu Schwarzwälder Kirschtorte reichte das kulinarische Angebot. Erstmals luden auch zehn Winzer aus Baden und Württemberg dazu ein, ihre Spitzenweine zu genießen. Edle Destillate der Kleinbrenner, Bierspezialitäten sowie eine Reihe von Fruchtsäften rundeten das Angebot ab. Kordula Kovac zur Präsentation des Landes auf der Messe kritisch: „Schade, dass das „Grüne Land“ Baden-Württemberg mit seinen vielfältigen Bereichen Landwirtschaft und Ernährung mit stetig weniger Ausstellern auf der Internationalen Grünen Woche vertreten ist. Das war auch Tenor meiner Landfrauen-Besuchergruppe, die auf der Messe war.“

Als Berichterstatterin für Spirituosen war es Kordula sehr wichtig, bei den heimischen Brennern vorbeizuschauen. Alle drei baden-württembergischen Kleinbrennerverbände waren vor Ort vertreten. „Ich freue mich, hier in Berlin einige Brenner aus meiner Heimat begrüßen zu können. Die Präsentation hier zeigt, dass die Klein- und Obstbrenner aus Baden-Württemberg und Deutschland Destillate und Liköre von ausgezeichneter Qualität herstellen. Das muss uns erhalten bleiben!“, sagte Kordula Kovac.

Die IGW fand 2015 zum 80. Mal statt. Gegründet wurde die Messe 1926. Sie ist eine in ihrer Ausrichtung einzigartige internationale Ausstellung der Ernährungs- und Landwirtschaft sowie des Gartenbaus. Es ist die größte Landwirtschaftsmesse der Welt, in diesem Jahr mit einem neuen Ausstellerrekord: 1.658 Aussteller aus 68 Ländern, die Messehallen der Grünen Woche unter dem Berliner Funkturm waren restlos ausgebucht. Erwartet wurden mehr als 400.000 Besucher.

Beim Eröffnungsrundgang konnte Christian Schmidt, Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, insgesamt 15 Amtskollegen aus aller Welt – so viele wie noch nie – begrüßen. Mit ihm eröffnete erstmals Michael Müller als Regierender Bürgermeister Berlins die Grüne Woche.

Partnerland war in diesem Jahr Lettland. Von dort kommen vor allem Waren wie Brot, Bier, Honig, Käse, Fleisch, Öle sowie Gewürze und Süßwaren. Als Agrarland ist Lettland besonders von den Sanktionen gegen Russland betroffen, die die EU verhängt hat. Dem Konsumtrend folgend, nimmt der Regionalbezug einen immer wichtigeren Platz ein. Auf der Internationalen Grünen Woche gewinnen die Themen nachwachsende Rohstoffe, Bio und der ländliche Raum genau wie der Gartenbereich immer weiter an Bedeutung.